# G60_28A: Palliatives Telefonat: Bedarfsmedikation noch nicht gegeben – erweiterte Variante A

## Quelle

[SPEAKER_02] Ich bin die Ehefrau von Herrn Stein und berichte für ihn. Er sitzt neben mir und hört zu. Seit gestern hat er zeitweise Schmerzen im Rücken. In Ruhe nennt er sie drei von zehn, beim Umlagern sechs von zehn.
[SPEAKER_00] Was wurde tatsächlich an Bedarfsmedikation gegeben?
[SPEAKER_02] Noch nichts. Auf dem vorhandenen schriftlichen Plan steht Morphin 2,5 mg bei Bedarf. Mein Mann hat davon bisher keine Dosis erhalten. Mein Schwiegervater bekam früher zehn Milligramm, aber das ist eine andere Person und ein alter Plan.
[SPEAKER_01] Ich bin Herr Stein. Im Moment kann ich ruhig sprechen und bekomme gut Luft. Ich bin nicht benommen. Mir ist auch nicht übel. Ich möchte nicht, dass aus dem Telefonat eine schon erfolgte Injektion wird.
[SPEAKER_00] Wir führen ausschließlich ein Telefonat und haben weder Vitalwerte gemessen noch ein Medikament verabreicht. Der bestehende Bedarfsplan wird heute nicht verändert. Es wird auch keine feste regelmäßige Morphingabe neu angeordnet.
[SPEAKER_02] Wir haben für morgen früh schon den Hausbesuch des Palliativteams vereinbart. Die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest. Können Sie das bestätigen?
[SPEAKER_00] Das Team hat den Besuch für morgen früh bestätigt. Bei neuen starken, nicht beherrschbaren Beschwerden oder neu auftretender Atemnot sollen Sie den vereinbarten Palliativkontakt sofort anrufen. Ein Krankenhaustransport ist bei diesem Gespräch weder beschlossen noch organisiert worden.
[SPEAKER_01] Das ist auch mein Wunsch für den jetzigen Stand. Weitere Änderungen besprechen wir beim Besuch.
[SPEAKER_00] Wir ergänzen die Dokumentation um die folgenden ausdrücklich besprochenen Punkte. Im Plan ist kein Verabreichungsweg genannt; bitte weder oral noch intravenös ergänzen. Der Patient hat eine eigene Patientenverfügung, sie liegt der Praxis heute noch nicht vor. Er stimmt zu, den aktuellen Gesprächsstand an das Palliativteam zu übermitteln. Eine Sauerstoffgabe wurde während des Telefonats nicht durchgeführt.
[SPEAKER_01] Bitte halten Sie bei den neuen Angaben fest, was nur besprochen oder geplant wurde und was tatsächlich schon erfolgt ist. Angaben zu meinen Angehörigen gehören weiter zu deren eigener Geschichte.
[SPEAKER_00] Ja, wir unterscheiden die tatsächlich bestätigten Angaben von früheren oder fremden Notizen. Ungeklärtes wird dadurch nicht automatisch gesichert.

## Festgelegte Prüfpunkte

| Punkt | Referenz | Vorab markierte Priorität |
|---|---|---|
| F1 | Rückenschmerzen seit gestern, in Ruhe 3/10 und beim Umlagern 6/10. |  |
| F2 | Vorhandener schriftlicher Bedarfsplan Morphin 2,5 mg. | ja |
| F3 | Bisher keine Morphindosis gegeben; keine Injektion/Medikamentengabe während Telefonat. | ja |
| F4 | Bestehender Bedarfsplan unverändert, keine neue regelmäßige Morphingabe. | ja |
| F5 | Aktuell ruhiges Sprechen ohne Atemnot, Benommenheit oder Übelkeit laut Patient. |  |
| F6 | Reiner Telefonkontakt ohne gemessene Vitalwerte. |  |
| F7 | Palliativteam-Hausbesuch morgen früh bestätigt, genaue Uhrzeit noch offen. |  |
| F8 | Sofortiger vereinbarter Palliativkontakt bei neuen schweren Beschwerden/Atemnot; kein Krankenhaustransport beschlossen oder organisiert. |  |
| F9 | Im Morphinplan kein Verabreichungsweg genannt. | ja |
| F10 | Eigene Patientenverfügung vorhanden, der Praxis heute noch nicht vorliegend. |  |
| F11 | Einverständnis zur Übermittlung des Gesprächsstands an Palliativteam. |  |
| F12 | Keine Sauerstoffgabe während Telefonat. |  |

## Qwen3.5-4B Q4_K_M

```json
{
  "anamnese": "Seit gestern zeitweise Rückenschmerzen (Ruhe: 3/10, Umlagern: 6/10). Keine Bedarfsmedikation erhalten. Kein Krankenhaustransport. Keine Sauerstoffgabe. Patientenverfügung vorhanden, liegt der Praxis noch nicht vor.",
  "befund": "Patient kann ruhig sprechen, bekommt gut Luft, ist nicht benommen, hat keine Übelkeit. Keine Vitalwerte gemessen.",
  "therapie": "Keine Medikation verabreicht. Kein Krankenhaustransport. Keine Sauerstoffgabe. Kein neuer Bedarfsplan. Keine feste regelmäßige Morphingabe.",
  "prozedere": "Telefonat. Vereinbarung Hausbesuch Palliativteam für morgen früh."
}
```

Bewertung F1–F12: **VAVVVVTTAVAV**.

- F2: Morphinplan mit 2,5 mg fehlt.
- F7: Besuch morgen früh genannt, Bestätigung/genaue Uhrzeit offen nicht vollständig.
- F8: Kein Transport erwähnt, sofortiger Palliativkontakt bei Warnzeichen fehlt.
- F9: Fehlender Verabreichungsweg fehlt.
- F11: Einverständnis zur Übermittlung fehlt.

## Qwen3.5-9B Q4_K_M

```json
{
  "anamnese": "Seit gestern zeitweise Rückenschmerzen. In Ruhe 3/10, beim Umlagern 6/10. Keine bisherige Gabe von Morphin 2,5 mg (im schriftlichen Plan vorhanden).",
  "befund": "Patient kann ruhig sprechen, bekommt gut Luft. Nicht benommen, kein Übelkeitsgefühl. Keine Vitalwerte gemessen. Keine Sauerstoffgabe durchgeführt.",
  "therapie": "Keine neue Bedarfsmedikation angeordnet. Kein Krankenhaustransport beschlossen. Palliativteam-Besuch für morgen früh vereinbart (Uhrzeit unklar). Bei neuen starken, nicht beherrschbaren Beschwerden oder neu auftretender Atemnot sofort Palliativkontakt anrufen.",
  "prozedere": "Patient stimmt zu, Gesprächsstand an Palliativteam zu übermitteln. Patientenverfügung liegt der Praxis noch nicht vor. Keine Änderung des bestehenden Bedarfsplans. Keine orale oder intravenöse Gabe von Medikamenten."
}
```

Bewertung F1–F12: **VVVTVTVVAVVV**.

- F4: Plan unverändert enthalten; keine neue regelmäßige Morphingabe nicht ausdrücklich.
- F6: Keine Vitalwerte enthalten, ausschließlicher Telefonkontakt nicht ausdrücklich.
- F9: Keine orale/IV-Gabe sagt nicht, dass im Plan kein Weg genannt ist.

## Qwen3.5-9B Q6_K

```json
{
  "anamnese": "Seit gestern zeitweise Rückenschmerzen. In Ruhe 3/10, beim Umlagern 6/10. Keine bisherige Gabe von Bedarfsmedikation. Vorhandener schriftlicher Plan: Morphin 2,5 mg bei Bedarf. Patientenverfügung vorhanden, liegt der Praxis noch nicht vor.",
  "befund": "Patient kann ruhig sprechen, bekommt gut Luft. Nicht benommen, kein Übelkeitsgefühl. Keine Vitalwerte gemessen. Keine Sauerstoffgabe durchgeführt.",
  "therapie": "Keine Änderung des bestehenden Bedarfsplans. Keine feste regelmäßige Morphingabe neu angeordnet. Keine Injektion verabreicht. Hausbesuch des Palliativteams für morgen früh vereinbart (genaue Uhrzeit noch nicht fest). Bei neuen starken, nicht beherrschbaren Beschwerden oder neu auftretender Atemnot soll Palliativkontakt sofort angerufen werden. Krankenhaustransport nicht beschlossen oder organisiert.",
  "prozedere": "Übermittlung des aktuellen Gesprächsstands an das Palliativteam. Weitere Änderungen beim Palliativbesuch besprechen."
}
```

Bewertung F1–F12: **VVVVVTVVAVTV**.

- F6: Keine Vitalwerte enthalten, ausschließlicher Telefonkontakt nicht ausdrücklich.
- F9: Fehlender Verabreichungsweg fehlt.
- F11: Übermittlung genannt, Patienteneinverständnis fehlt.

## Qwen3.8-27B UD-Q4_K_M

```json
{
  "anamnese": "Patient Herr Stein berichtet über zeitweise Rückenschmerzen seit gestern. Schmerzintensität: 3/10 in Ruhe, 6/10 beim Umlagern. Keine Einnahme von Bedarfsmedikation (Morphin 2,5 mg laut Plan) bisher. Keine Benommenheit, keine Übelkeit, keine Atemnot. Patient ist ansprechbar und kann ruhig sprechen. Bestehender schriftlicher Bedarfsplan vorhanden. Hinweis auf frühere Medikation (10 mg) eines Angehörigen (Schwiegervater), die nicht auf den Patienten zutrifft.",
  "befund": "Keine Vitalwerte gemessen. Keine klinische Untersuchung durchgeführt. Patient gibt an, gut Luft zu bekommen und nicht benommen zu sein. Keine Sauerstoffgabe durchgeführt. Keine Injektion oder Medikamentengabe erfolgt.",
  "therapie": "Bestehender Bedarfsplan (Morphin 2,5 mg bei Bedarf) bleibt unverändert. Keine neue feste regelmäßige Morphingabe angeordnet. Keine Verabreichungsweg-Ergänzung (weder oral noch intravenös) im Plan. Hausbesuch des Palliativteams für morgen früh vereinbart (Uhrzeit unklar). Bei neuen starken, nicht beherrschbaren Beschwerden oder neu auftretender Atemnot: sofortiger Anruf des Palliativkontakts. Krankenhaustransport weder beschlossen noch organisiert. Patientenverfügung liegt der Praxis noch nicht vor. Zustimmung zur Übermittlung des Gesprächsstands an das Palliativteam.",
  "prozedere": "Telefonische Konsultation. Keine körperliche Untersuchung, keine Vitalwertmessung, keine Medikamentengabe, keine Sauerstoffgabe. Dokumentation der besprochenen Punkte: Unterscheidung zwischen besprochenen/planierten und tatsächlich erfolgten Maßnahmen. Hinweis auf fehlende Patientenverfügung in der Praxis. Bestätigung des Palliativteam-Besuchs für morgen früh."
}
```

Bewertung F1–F12: **VVVVVVVVVVVV**.


## Strata Qwen3.8-Flash-Next IQ2_XS / Ziel 12 GiB

```json
{
  "anamnese": "Patient Herr Stein berichtet zeitweise Rückenschmerzen seit gestern. Schmerzintensität in Ruhe 3/10, beim Umlagern 6/10. Patient ist nicht benommen, nicht übel, kann ruhig sprechen und bekommt gut Luft. Keine Bedarfsmedikation erhalten. Patient hat eigene Patientenverfügung, diese liegt der Praxis nicht vor.",
  "befund": "Keine Vitalwerte gemessen. Keine Sauerstoffgabe durchgeführt. Keine Injektion verabreicht.",
  "therapie": "Bestehender Bedarfsplan (Morphin 2,5 mg bei Bedarf) bleibt unverändert. Keine feste regelmäßige Morphingabe neu angeordnet. Verabreichungsweg im Plan nicht definiert und nicht ergänzt.",
  "prozedere": "Hausbesuch des Palliativteams für morgen früh vereinbart und bestätigt. Uhrzeit noch unklar. Patient stimmt Übermittlung des Gesprächsstands an das Palliativteam zu. Bei neuen starken Beschwerden oder Atemnot sofortiger Palliativkontakt. Kein Krankenhaustransport beschlossen oder organisiert."
}
```

Bewertung F1–F12: **VVVVVTVVVVVV**.

- F6: Keine Vitalwerte enthalten, ausschließlicher Telefonkontakt nicht ausdrücklich.
